
Belém, 03. Juni 09Am frühen Morgen treffen wir mit dem Schiff in Belém ein.
Das Projekt hier nennt sich ProVIDA. Belém ist eine Stadt mit 2 Millionen Einwohnern. Viele Bewohner aus den grösseren Orten am Fluss ziehen mit Hoffnung auf Arbeit hierher und werden meist erneut enttäuscht da es auch hier kaum Arbeit gibt. Das Elend in den Favelas, oder Invasion wie sie hier genannt werden, ist noch grösser.
Martin Hollenstein arbeitet hier mit Kindern die in diesen Orten wohnen. Er führt uns in den nächsten Tagen zusammen mit seinem Team durch die Arbeitsfelder die hier in diesem Projekt betreut werden. Heute besuchen wir als Erstes zwei PEPE-Schulen. Diese Schulen unterrichten Kinder im Vorschulalter bis etwa 6 Jahre.
Am Nachmittag befinden wir uns in einem Kinderheim. Dieses Heim nimmt Kinder von 0 bis 6 Jahre auf. Wo immer wir uns hier in diesem Umfeld aufhalten ist sehr viel Respekt gefordert. Die Favelas werden von Gruppen (Gangs) beherrscht und die Arbeit ist nicht ungefährlich. Dies musste Martin in der Vergangenheit mehrmals erleben.

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