
Barras, 25. Mai 09Auf der Fahrt nach Barras zweigten wir noch einmal in einige abgelegene Regionen. Für uns wurde dort das Leben sichtbar. Es scheint als ob in diesen Orten die Zeit still gestanden ist. Es ist dies eine Realität die der Welt kaum sichtbar ist, da sie abseits von jeglichem touristischem und medialem Interesse liegt. Aber gerade dort sind die Leute auf Hilfe von aussen angewiesen.
Als wir uns der Stadt Barras näherten, wird für uns nun auch die Auswirkung der Überschwemmung sichtbar. Wie uns bereits bekannt war, ist der Wasserstand bereits gesunken. Wir sehen jedoch die Not die bei den Leuten herrscht die bereits vor der Überschwemmung kaum Mittel zum Überleben hatten. Die Häuser der Ärmsten sind vielfach aus Sand und Lehm gebaut. Demensprechend schlecht ist der Zustand dieser Gebäude nach dem Hochwasser. Einige Häuser sind dabei in sich zusammengestürzt, andere sind noch bedroht.
Ein weiteres Problem ist das Mobiliar das im Wasser kaputt gegangen ist. In diesem Punkt möchten wir konkret Hilfe anbieten. Wir versuchen einen Schreiner vor Ort zu finden der Schränke anfertigt. Für diese praktische Hilfe hoffen wir auf Unterstützung auf die wir zählen können.
