Herzlich Willkommen auf unserem Blog

Vom 15. Mai bis zum 10. Juni 2009 können Sie uns auf unserer Projektreise durch Brasilien begleiten.
Wir freuen uns, wenn Sie von Zeit zu Zeit in diesen Blog reinschauen.

Klaus Imholz, Beat Roggensinger, Beat Schlegel


Mittwoch, 10. Juni 2009

Zurück in der Schweiz

10. Juni 09
Beat Schlegel und ich, sind wieder in der Schweiz zurück. Erst einmal werden wir ein par Tage der Familie widmen.
Da wir euch natürlich auch in der Schweiz einmal über unsere Erlebnisse informieren wollen, werden wir den Blog noch einige Zeit laufen lassen um euch auch auf diesem Weg über Veranstaltungen zu informieren.

Wir danken allen für das Interesse, die Unterstützung und auch die Gebete während unserer Reise.
PS: Das Bild ist aus der Schweiz!!

Sonntag, 7. Juni 2009

Rückschau

Belém, 07. Juni 09
Mittlerweilen haben wir hier in Belém auch in alle Bereiche vom Projekt ProVIDA Einblick erhalten. Sogleich geht auch unsere Projektreise dem Ende entgegen. Es bleibt uns noch eine kurze Zeit um einen ersten Rückblick zu machen. In den vergangenen Wochen haben wir sehr viele Eindrücke und Erfahrungen über die drei Projekte ProPIAUI, ProRIBEIRINIHO und zuletzt noch ProVIDA erhalten. Die Voraussetzungen und der Aufgabenbereich sind immer wieder anders. Doch ein Thema steht allemal im Zentrum der Arbeit die wir besucht haben. Es ist dies die Armut und die Kinder die darunter stark betroffen sind. Die Kinder hier sind oft unerwünscht und zudem auch ein Opfer der Gesellschaft. Zugleich sind sie aber die Zukunft für die Gesellschaft. Also ist es verständlich, dass in jedem Projekt mindestens ein Arbeitsbereich auf die Kinder ausgerichtet ist.

Samstag, 6. Juni 2009

Fussballschule

Belém, 06. Juni 09
Wer an Brasilien denkt, denkt auch an Fussball. Heute besuchen wir eine Fussballschule die ProVIDA auch in ihrer Arbeit unterstützt.

Freitag, 5. Juni 2009

Unser Besuch im Gefängnis

Belém, 05. Juni 09
Eine weitere Aufgabe von ProVIDA sind Re- sozialisierungsarbeiten mit Gefangenen. Beim Besuch von einem Gefängnis für Knaben erhalten wir heute einen Einblick in diese Arbeit. Die Vielseitigkeit der sozialen Aufgaben beeindruckt uns alle Tage neu. Wie immer sind auch diese Aufgaben mit evangelistischem Hintergrund verbunden.
Ein Rundgang am Nachmittag in der Stadt gibt uns eine neue Sicht von dieser Stadt wie sie normalerweise aus der Sicht eines Touristen sichtbar ist.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Viel Not in der Großstadt

Belém, 04. Juni 09
Heute erhalten wir einen Einblick in das Leben der Invasionen. Die Bewohner sind sehr offen und die Not ist sichtlich zu spüren. Der Lebensraum in dieser Region lässt zu wünschen übrig.
Am Nachmittag besuchen wir das Kinderheim für Knaben „Girasol“. Die Begegnung mit diesen Jungen beeindruckt uns sehr. Hinter jedem Kind ist ein Schicksal. Dieses Heim gehört ProVIDA

Mittwoch, 3. Juni 2009

ProVIDA

Belém, 03. Juni 09
Am frühen Morgen treffen wir mit dem Schiff in Belém ein.
Das Projekt hier nennt sich ProVIDA. Belém ist eine Stadt mit 2 Millionen Einwohnern. Viele Bewohner aus den grösseren Orten am Fluss ziehen mit Hoffnung auf Arbeit hierher und werden meist erneut enttäuscht da es auch hier kaum Arbeit gibt. Das Elend in den Favelas, oder Invasion wie sie hier genannt werden, ist noch grösser.
Martin Hollenstein arbeitet hier mit Kindern die in diesen Orten wohnen. Er führt uns in den nächsten Tagen zusammen mit seinem Team durch die Arbeitsfelder die hier in diesem Projekt betreut werden. Heute besuchen wir als Erstes zwei PEPE-Schulen. Diese Schulen unterrichten Kinder im Vorschulalter bis etwa 6 Jahre.
Am Nachmittag befinden wir uns in einem Kinderheim. Dieses Heim nimmt Kinder von 0 bis 6 Jahre auf. Wo immer wir uns hier in diesem Umfeld aufhalten ist sehr viel Respekt gefordert. Die Favelas werden von Gruppen (Gangs) beherrscht und die Arbeit ist nicht ungefährlich. Dies musste Martin in der Vergangenheit mehrmals erleben.

Dienstag, 2. Juni 2009

Sozialdiakonischer Dienst in Portél

Portél, 02. Juni 09
Wir besichtigen heute noch zwei weitere Tätigkeiten die hier in Portél gemacht werden.
Die PEPE-Schule hier hat die Aufgabe den Kindern Nachhilfeunterricht zu geben. Damit wird den Kindern einen neue Perspektive für die Zukunft gegeben.
Viele Familien ziehen vom Fluss nach Portél damit die Kinder die Schule besuchen können. Arbeit gibt es hier kaum und das Wohnen ist meist nur in den Favelas (Slams) möglich. Dementsprechend sind die Wohnverhältnisse sehr schlecht.
Am Nachmittag reisen wir wieder zurück nach Belém. Diese Schifffahrt wird wieder etwa 16 Stunden dauern, so dass wir die Nacht auf den Schiff verbringen werden.

Montag, 1. Juni 2009

Aufenthalt in Portél

Portél, 01. Juni 09
Das Team trifft sich hier für die Planung der Aufgaben in der Zukunft. Für uns ist dies eine Möglichkeit die Gegebenheiten hier vor Ort besser kennen zu lernen.

Sonntag, 31. Mai 2009

Sítio das Versuchsgelände von Pro Ribeirinho

Portél, 31. Mai 09
Früh am Morgen reisen wir nochmals anderthalb Stunden weiter mit dem Schnellboot auf das Gelände Síto. Dort ist eine Ausbildungsstätte für Kinder aus dieser Umgebung. Nebenbei werden hier verschiedene Versuche mit Pflanzen, Tieren oder Produktionsmethoden gemacht. Unter anderem verfügt das Team hier über eine Reisschälmaschine die uns auch vorgeführt wurde.
Als Tiere werden hier Bienen und Schweine gezüchtet. Die Pflanzen versucht man so zu züchten, dass sie bessere Erträge bringen und dass verschiedenen Erntezeiten möglich sind.
Nach dem Mittagessen reisen wir zurück nach Portél. An der Mittagssonne bei 40 km/h Reisegeschwindigkeit lohnt es sich eine Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor zu verwenden. In Portél besuchen wir am Abend, wie dies hier üblich ist, zwei Gottesdienste wo wir die Kultur und die Mentalität der Leute eindrücklich erleben können.

Samstag, 30. Mai 2009

Aufbruch zum Brunnenbau

Portel, 30. Mai 09
Am Morgen früh starten wir mit einem kleinen Schiff weiter Fluss aufwärts. Bei der Fahrt die 1 ½ Stunden dauert entdecken wir die unendliche Weite dieses Gebietes. Es gibt nichts als Wald und Wald und zwischendurch eine Waldhütte oder ein paar Waldhütten. Das hier Leute wohnen können ist für uns schwer vorzustellen. Aber was wir feststellen, dass die Leute hier sehr freundliche sind. Wir werden beim Vorbeifahren überall beobachtet. Es scheint als dies für die Leute hier als Freizeitbeschäftigung gilt. Erstaunlich ist auch, dass es überall sehr viele Kinder gibt.
So sind wir endlich am Ort wo wir heute einen Brunnen bohren. Das Team vom Pro Ribeirinho stellt dabei die Einrichtung zum Bohren und das Wissen zur Verfügung. Mit einfachsten Methoden aber vielen Erfahrungen wird in einem Tag ein Brunnen gebohrt. Die Bohrtiefe beträgt dabei jeweils bis zirka 24 Meter. Diese Familie hat heute zum ersten Mal fließendes Wasser im Haus. Sie sind sehr glücklich über das saubere Wasser. Das Wasser aus dem Fluss schmeckt nicht sehr gut und führt, gerade in dieser Zeit, immer wieder zu Verdauungsstörungen.

Freitag, 29. Mai 2009

Zwischenhalt in Portel

Portel, 29. Mai 09
Bevor wir weiter mit dem Schiff den Fluss entlang reisen, machen wir hier einen Tag Zwischenhalt. So haben wir die Möglichkeit diesen Ort besser kennen zu lernen.
Für unser Empfinden ist es hier sehr heiss und die Luftfeuchtigkeit ist hoch.
Umso mehr geniessen wir die Gastfreundschaft die auch hier sehr herzlich ist. Wir haben auch Gelegenheit mit dem Team Gespräche über die Situation vor Ort und die Aufgaben in diesem Gebiet zu besprechen.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Pro Ribeirinho

Portel, 28. Mai 09
Die Reise im Schiff nach Portel hat 16 Stunden gedauert. Damit lernen wir die Zeitrealitäten in dieser Gegend kennen. Hierher führen keine Landstrassen. Früher wurde hier Urwald abgeholzt. Dies war die Arbeitsbeschäftigung für die meisten Leute an diesem Fluss. Seit dies nicht mehr erlaubt ist, gibt es kaum mehr Beschäftigung. Somit ziehen viele an die grösseren Ort wie zum Beispiel hier nach Portel.
Hier begleitet uns ein Team das unter anderem die Aufgabe hat, die Leute die aus dem Land fliehen, aufzufangen. Weitere Aufgaben sind auch medizinische Betreuungen, Schulungen usw. der Bewohner am Fluss.
Nun sind wir in einer völlig neuen Welt in Brasilien. So zu sagen, reisten wir von der Wüste in den Urwald. Mich beeindruckt die Vielfalt der Natur die wir erleben können.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Zwischenhalt in Belém

Belém, 27. Mai 09
Nach der Busreise im klimatisierten Car sind wir um 8.00 Uhr in Belém eingetroffen. Bereits am Abend werden wir nach Portel weiter reisen. Dazu werden wir die nächste Nacht auf dem Schiff verbringen. Je weiter wir in den Urwald reisen, umso schlechter auch unsere Internetverbindung werden. Wenn möglich werden wir euch natürlich weiterhin immer auf dem Laufenden halten.

Dienstag, 26. Mai 2009

Augenschein von der Überschwemmung

Barras, 26. Mai 09
In der Nacht und am Tag regnet es in Barras wieder. Bei der Besichtigung den am Fluss gelegenen Regionen wird das Ausmass der Überschwemmung sichtbar. Jeder neue Regen lässt den Wasserstand wieder steigen und Bäche fliessen auf den Strassen duch die Dörfer. Aussagen von Betroffenen bestätigen, dass der Staat Versprechungen macht sich für den Wiederaufbau der Häuser zu beteiligen. Daran glaubt aber kaum jemand wirklich, da bereits letztes Jahr solche Versprechungen nicht eingehalten wurden.
Es werden auch Kleider und Nahrung zur Verfügung gestellt. Was aber fehlt sind weitere Unterstützungen für den Wiederaufbau. Aus diesem Grund besuchten wir einen Schreiner vor Ort der uns nun ein Angebot für neue Schränke macht. Diese Koordination übernimmt nun Martin Baumann der von der SAM in Barras vor Ort tätig ist.
Wir reisen nun zurück nach Teresina und werden mit dem Nachtbuss nach Belém reisen. Diese Reise dauert etwa 16 Stunden.

Montag, 25. Mai 2009

In der Stadt der Überschwemmung

Barras, 25. Mai 09
Auf der Fahrt nach Barras zweigten wir noch einmal in einige abgelegene Regionen. Für uns wurde dort das Leben sichtbar. Es scheint als ob in diesen Orten die Zeit still gestanden ist. Es ist dies eine Realität die der Welt kaum sichtbar ist, da sie abseits von jeglichem touristischem und medialem Interesse liegt. Aber gerade dort sind die Leute auf Hilfe von aussen angewiesen.
Als wir uns der Stadt Barras näherten, wird für uns nun auch die Auswirkung der Überschwemmung sichtbar. Wie uns bereits bekannt war, ist der Wasserstand bereits gesunken. Wir sehen jedoch die Not die bei den Leuten herrscht die bereits vor der Überschwemmung kaum Mittel zum Überleben hatten. Die Häuser der Ärmsten sind vielfach aus Sand und Lehm gebaut. Demensprechend schlecht ist der Zustand dieser Gebäude nach dem Hochwasser. Einige Häuser sind dabei in sich zusammengestürzt, andere sind noch bedroht.
Ein weiteres Problem ist das Mobiliar das im Wasser kaputt gegangen ist. In diesem Punkt möchten wir konkret Hilfe anbieten. Wir versuchen einen Schreiner vor Ort zu finden der Schränke anfertigt. Für diese praktische Hilfe hoffen wir auf Unterstützung auf die wir zählen können.

Sonntag, 24. Mai 2009

Eine Reise ins Innere des Landes

Alves, 24. Mai 09
Nach dem Aufenthalt in der Rancho da Lua geht unsere Reise in eine noch ärmere Region von Piaui. Bereits die Strassen dorthin deuten auf diese Situation hin. Die Häuser sind für unsere Verhältnisse sehr einfach gebaut. Dasselbe gilt entsprechend auch für die sanitären Einrichtungen. Ja, für eine Nacht können wir uns damit abfinden. Natürlich ist es auch hier sehr heiss und vor allem ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Trotz der Armut, sind die Leute hier herzlich und auch das Strahlen der Kinder ist unübersehbar.

Samstag, 23. Mai 2009

Rancho da Lua, 23. Mai 09
Das Gelände befindet sich hier mitten im Wald umgeben von Bäumen und Palmen. Entsprechend hoch ist der Geräuschpegel der Grillen die ganze Nacht über. Es gilt auch sich zu wehren gegen die Mücken und andere fliegende Insekten mit sehr viel Spray und in der Nacht mit Moskitonetzen.
Dieser Aufenthalt wird genutzt für Strategiegespräche von bestehenden und auch neuen Projekte welche die SAM in der Zukunft angehen wird. In allen Projekten geht es im Vordergrund darum das Evangelium in dieser Region zu verbreiten. Dabei verbunden werden auch soziale Projekte wie zu Beispiel Vorschulprojekte, Kleingewerbeförderung etc. integriert. Die Leute in dieser katholisch dominierenden Region sind aber sehr offen für das Evangelium. Die Gemeinden wachsen hier wie wir es in der Schweiz nur träumen können. Für mich eine sehr spannende Erfahrung.
Liebe Freunde, wir versuchen euch alle Tage auf dem Laufenden zu halten wie und wo wir auf der Reise sind. Bis anhin haben wir es fast immer geschafft pro einmal an Internet zu kommen wo wir auch Verbindung haben. In Zukunft werden wir aber in Gebieten sein wo dies mit Bestimmtheit nicht mehr der Fall sein wird. Daher werden einige Tage keine aktuellen Beiträge von uns erscheinen.

Freitag, 22. Mai 2009

Sonnenaufgang in Brasilien

Rancho da Lua, 22. Mai 09
Bereits um 04.00 Uhr stehen wir auf, um auf einem Berg (300 m/ü.M.) den Sonnenaufgang zu sehen. Verschiede Leute aus dieser Region haben sich uns angeschlossen. Wir konnten eindrücklich erleben wir Gott diese Welt geschaffen hat. Auf der Rückfahrt machten wir am Mittag halt in Teresina wo Andreas Häberli unsere Reisegruppe verlässt. Unser Tagesziel ist die Rancho da Lua wo wir die nächsten zwei Nächte übernachten werden. Dieser Ort ist das Ausbildungszentrum der SAM in Piaui. In diesen Tagen treffen sich alle Mitarbeiter von Piaui um den Stand der Arbeiten zu besprechen aber auch die Zukunft zu planen. Für mich gibt dies einen tieferen und umfassenderen Einblick in die Missionsarbeit von Piaui. Ich bin beeindruckt von der Arbeit die hier unter schwierigen Umständen und Verhältnissen geleistet wird.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Weiterfahrt nach Amarante

Amarante, 21. Mai 09 / Die Reise führte heute zurück über Floriano nach Amarante. An diesem Ort haben wir bereits einmal übernachtet. Bei einem Besuch in Sãn Francisco wechselten wir zum ersten mal vom Bundesstaat Piaui nach Maranhão.
Uns allen geht es gut und die Reise verläuft planmässig.
Die Reise wird in den nächsten Tagen noch weiter in Piaui weiter führen.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Zurück in Canto do Buriti

Canto do Buriti, 20. Mai 09 / Am Morgen haben wir nochmals die Bäckerei in Sao Raimundo Nonato besucht um einen weiteren Einblick in die Produktion zu erhalten. Anschliessend machten wir einen Halt im Nationalpark „Serra da Capivara“. Die Besichtigung einer Töpferei gab uns zusätzliche Eindrücke von den Tätigkeiten der Kleinunternehmen in Piaui. Für den Abendgottesdienst begaben wir uns auf einen LKW auf zum Teil überschwemmten Strassen nach Bom Lugar im Sertaõ.

Dienstag, 19. Mai 2009

Bäckereibesuch in Sao Raimundo Nonato

19. Mai, in Sao Raimundo Nonato / Planmässig sind wir auf unserer Route weiter gereist. Die Strassen waren nochmals eine Spur schlechter als bis anhin. Im Zusammenhang mit der Kleingewerbeförderung besuchten wir hier eine Bäckerei die in der Vergangenheit unterstützt wurde und eine erfolgreiche Entwicklung hinter sich hat.

Montag, 18. Mai 2009

Besuch; PEPE und eine Schreinerei

18. Mai, Canto do Buriti / Die Reise von Floriano dauerte etwa 2.5 Std. Die Strasse dorthin wird bewohnt von Rindvieh und anderen Tieren und weist alle paar Meter Schlaglöcher auf.
Auf dem Programm stand der Besuch der Vorschulung PEPE sowie eine Schreinerei.
Nach wie vor ist es für uns Schweizer sehr heiss und zudem noch feucht.
Wie überall fühlen wir uns auch hier bei der Familie Gysin sehr wohl und geniessen die Gastfreundschaft.

In Floriano bei Reifler's

17.Mai, Floriano / Nach der Anreise von Amaranches sind wir bei Simon und Rahel Reifler in Floriano herzlich empfangen worden. Am Nachmittag lernten wir bei einem Rundgang Floriano etwas kennen. Am Abend trafen wir uns zum Gottesdienst.

Sonntag, 17. Mai 2009

Hochwasser im Piaui

Teresina, 16. Mai 09 / Mit Martin Baumann, unserem Projektleiter in Barras, haben wir eine erste Lagebeurteilung vorgenommen.

Die Hochwassersituation in der Region Teresina/Barras hat sich vorerst entspannt. Die Metrologen haben bis Ende Monat jedoch noch weitere Niederschläge vorausgesagt. Es sind vorwiegend die Ärmsten, die in den Favelas wohnen, die von den Folgen betroffen sind. Sie haben ihre Häuser illegal gebaut und können nur begrenzt mit staatlicher Unterstützung rechnen. Da diese Menschen am Existenzlimit leben, trifft sie die Umweltkatastrophe besonders hart.

Nach Rücksprache mit Martin Baumann möchten wir dort ansetzten wo der Staat keine Hilfe leistet. Es handelt sich dabei um Mobiliar, Kleider, Babynahrung, Medikamente etc.

Dabei möchten wir nicht nur Hilfsgüter oder Geld verteilen. Vielmehr wollen wir im Zusammenhang mit der Kleingewerbeförderung, Handwerkern Aufträge erteilen welche die entstandenen Schäden beheben. Wir möchten zum Beispiel einem Schreiner den Auftrag erteilen Möbelstücke herzustellen und an Betroffene zu verteilen.

Wir werden versuchen in der Schweiz eine entsprechende Hilfsaktion zu lancieren. Spenden können ab sofort auf das PC-Konto 84-1706-5 mit dem Vermerk „Hochwasser Piaui“ einbezahlt werden. Für weitere Unterstützung können Sie per Mail ( beat.schlegel@sam-ame.org ) mit uns Kontakt aufnehmen.

Beat Roggensinger, Beat Schlegel, Klaus Imholz

Erste Eindrücke

Samstag, 16. Mai 2009

Der Reisetag


Am Morgen um 04.00 Uhr reisten wir bereits an den Flughafen. Der erste Flug ging nach Lissabon und anschliessend war der Flug nach Brasilia. Dieser Flug in die Hauptstadt von Brasilien dauerte 9 Std. und 40 Minuten. Weiter geht’s mit einem Inlandflug nach Teresina.

Dort übernachten wir bei der Familie Häberli. Als wir nach diesem Reisetag zu Bett ging waren wir seit 26 Stunden unterwegs und in der Schweiz ist es dann am Morgen früh um 7.00 Uhr.

Über die Situation der Überschwemmung haben wir zurzeit keine weiteren Informationen. Wir werden morgen vor Ort weitere Informationen sammeln und euch darüber informieren.

Ich freue mich euch morgen weiter über unseren Einsatz in Brasilien zu informieren.