Portel, 28. Mai 09Die Reise im Schiff nach Portel hat 16 Stunden gedauert. Damit lernen wir die Zeitrealitäten in dieser Gegend kennen. Hierher führen keine Landstrassen. Früher wurde hier Urwald abgeholzt. Dies war die Arbeitsbeschäftigung für die meisten Leute an diesem Fluss. Seit dies nicht mehr erlaubt ist, gibt es kaum mehr Beschäftigung. Somit ziehen viele an die grösseren Ort wie zum Beispiel hier nach Portel.
Hier begleitet uns ein Team das unter anderem die Aufgabe hat, die Leute die aus dem Land fliehen, aufzufangen. Weitere Aufgaben sind auch medizinische Betreuungen, Schulungen usw. der Bewohner am Fluss.
Nun sind wir in einer völlig neuen Welt in Brasilien. So zu sagen, reisten wir von der Wüste in den Urwald. Mich beeindruckt die Vielfalt der Natur die wir erleben können.
